VITA

Susanne Katharina Kubelka hatte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Max Reinhardt Seminar in Wien. Ihr erstes Engagement führte sie ans Teamtheater München, es folgten Engagements am Hans-Otto-Theater in Potsdam und am Theater in der Josefstadt in Wien, wo sie Mitglied der Ensembles war. Seit 2002 arbeitet sie frei. Sie spielte unter anderem unter der Regie von Janusz Kica, Robert Hunger-Bühler, Thomas Thieme, Gerhard Roiss, Roland Bertschi, Bruce Beresford, Hans Escher und Alexander Kubelka.

2005 gründete sie zusammen mit Gerhard Roiss den Theaterverein Coop 05, mit dem sie seither länderübergreifende Theaterarbeiten realisiert. 2015 brachte sie ihre erste eigene Arbeit heraus, eine Vertonung des Lebens von Camille Claudel. Seit 2007 beschäftigt sie sich intensiv mit Musik.
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FILM

2015

Soko Kitzbühl

Regie: Gerald Liegel - ORF, ZDF
Carola Schneider

2013

Eisbrecher

Regie: Fabian Epe
Sylvia

2012

Danni Lowinski

Regie: Joseph Orr - Sat 1
Fotografn

2014

Weißt Du eigentlich, wie schön es hier ist

Regie: Andreas Prohaska - ORF, Arte
Renate Prantl

2013

Verbotene Liebe
1

Regie: N.N. - ARD
Richterin

2011

Das Glück dieser Erde
1

Regie: Gloria Behrens - ORF, ARD
Gastrolle

2014

Soko Donau

Regie: Olaf Kreinsen - ORF, ZDF
Frida Krüger

2012

Zwei Leben

Regie: Joel Stroem - Bewegtes Bild
Mariah

2011

Schnell ermittelt

Regie: Andreas Kopriva - ORF
Gordana Hannbaum

2009

Soko Köln

Regie: Daniel Helfer - ZDF
Gastrolle

2009

Die Wicke

Regie: Gerhard Roiss - Kurzfilm
Kommissarin

2005

Alarm für Cobra 11

Regie: Sigi Rothemund - RTL
Episodenrolle

2009

Soko Donau

Regie: Robert Sigl - ORF, ZDF
Episodenrollle

2009

Alles,was Recht ist

Regie: Christoph Schrewe - ARD
GR

2003

Familie gesucht

Regie: Urs Egger - Sat 1
Gastrolle

2009

Glaube

Regie: Margarete Fuchs - Kurzfilm
Dorine

2006

Der Winzerkönig

Regie: H. Barthel - ORF
Maria Geisler

2003

Blackout Journey

Regie: Sigi Kammel - Kino
Gastrolle

2001

The Red Phone

Regie: Joe Coppoletta - Engl. Fernsehen
Gastrolle

1998

Quintett Komplett

Regie: Wolfgang Murnberger - ORF
Gastrolle

1993

Der Bergdoktor

Regie: Thomas Jakob - ZDF
Episodenrolle

2000

Agip

Regie: Thomas Woschitz - Kurzfilm
HR

1997

Die Wache

Regie: Christoph Klünker - ARD
Episodenrolle

1992

Unsere Welt ist Spiel

Regie: Walter Davy - Hochschulfilm
Elisabeth

2000

Bride of the wind

Regie: Bruce Beresford - Kino
Gastrolle

1995

Auf eigene Gefahr

Regie: Wolfgang Panzer - ARD
Gastrolle
THEATER

2015

Acht Frauen

Landestheater Bregenz

Regie: Tobias Materna

Gaby

2014-16

Schmerzliche Heimat

Westfälisches Landestheater

Regie: Christian Scholze

Adile Simsek

2012

Hamlet ist tot. Keine Schwerkraft

Studiobühne Köln

Regie: Daniel Schüssler

Caro

2015

Camille Claudel: atelier musical

Coop 05: Köln, Klagenfurt

Regie: Nicole Nagel

1

2013

Deportation Cast

Theater im Bauturm Köln

Regie: Gerhard Roiss

Verena

2011

Vom Nichtstun

Freies Werkstatttheater Köln

Regie: Roland Bertschi

Anni

2008

Solaris

Coop 05: Köln, Klagenfurt

Regie: Gerhard Roiss

Harri

2007

Alices Reise in die Schweiz

Vereinigte Bühnen Bozen

Regie: Doro Schneider

Alice

2004

Verschwörung Kubelka

Kaserne Basel; Pathos München

Regie: Philine Velhagen

Kubelka

2007

Das haarige Mädchen

Freies Werkstatttheater Köln

Regie: Roland Bertschi

Marquesa di Soragna

2006 - Gründung Coop 05

Aug' in Auge

Köln, Klagenfurt, Eisenkappel

Regie: Gerhard Roiss

Sejde

2001

Das Dorf an der Grenze

Stadttheater Klagenfurt

Regie: Alexander Kubelka

Hertha

Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt, Wien - 1999- 2001
Stückauswahl

Ein Sommernachtstraum

Regie: Janusz Kica

Elfe

Mein Freund

Regie: Peter Gruber

Clementine

Don Juan

Regie: Thomas Birkmeier

Anna

Der große Zauber

Regie: David Mouchtar-Samurai

Amelia

Don Juan

Regie: Thomas Birkmeier

Anna

1999

Der Held der westlichen Welt

Theater auf der Heunburg

Regie: Augustin Jagg

Pegeen Mike

1998

Der Widerspenstigen Zähmung

Rennaissancetheater Wien

Regie: Georg Schmiedleitner

Katharina

1995

Woyzeck

Theater auf der Heunburg

Regie: Alexander Kubelka

Marie

1998

Frühlingserwachen

Stadttheater Klagenfurt

Regie: Alexander Kubelka

Wendla

1996

Der Solimann

Rennaissancetheater Wien

Regie: Hans Escher

Gabriella

Don Juan

Regie: Thomas Birkmeier

Anna

1

1

1998

Urfaust

Theater auf der Heunburg

Regie: Hans Escher

Gretchen

1996

Hexenjagd

Theater auf der Heunburg

Regie: Alexander Kubelka

Elisabeth

Ensemblemitglied am Hans-Otto-Theater Potsdam - 1994-1996
Stückauswahl

Ein Sommernachtstraum Ein Sommernachtstraum

Regie: Jochen Schölch

Helena

Faust von Werner Schwab mit den Einstürzenden Neubauten

Regie: Thomas Thieme

Margarete

Nathan der Weise Nathan der Weise Nathan der Weise

Regie: Roland Bertschi

Recha

Maria Stuart

Regie: Robert Hunger-Bühler

mit Sylvia Rieger

Der Kleine Prinz

Regie: Roland Bertschi

Kleiner Prinz

1993

Caligula

Teamtheater München

Regie: Jochen Schölch

Patriziererin

1992

Die Kleine Hexe

Landestheater Coburg

Regie: Joachim Kosack

Kleine Hexe

1990

Der Heiratsantrag

Münchner Hammerspiele

Regie: Herbert Schöberl

Natalja Stepanowna

1993

Krankheit der Jugend

Theater beim Auersperg, Wien

Regie: Wolfgang Michalek

Lucy

1992

In seinem Garten liebt Don Perlimplin Belisa

Festspiele Hellbrunn

Regie: Nina

Belisa

Die Idee ist, Camille Claudels Werke zu vertonen

… ihr Leben.

Camille Claudel

atelier musical

Eine Uraufführung von Coop 05

Die Geschichte der Bildhauerin Camille Claudel, einer extremen Künstlerin, die mit 18 Jahren Auguste Rodin kennenlernte.
13 Jahre waren sie künstlerisch und persönlich tief verbunden.
Nach ihrer Trennung wurde Camille Claudel in eine Nervenheilanstalt versperrt, wo sie 1943 starb.

Camille Claudel wird meist als Geliebte Auguste Rodins genannt : "Der Kuss", "Der ewige Frühling" ... Werke, für die Camille Muse war und Modell stand. Mehr, als die Öffentlichkeit weiß, hat sie jedoch selbst an ihnen gearbeitet. Ihre eigenen Werke wie "Der Walzer" oder "Sakuntala" sind kaum in den Museen zu finden, zu wenige Abgüsse wurden angefertigt und verkauft ... es war erst um die Jahrhunderwende: eine Zeit, in der Frauen an der Nationalen Hochschule der Künste noch nicht studieren durften. Nach der Trennung von Auguste Rodin hat sie alles, was sie schuf, in ihrem Atelier zerstört. Camille Claudel war eine geniale Bildhauerin, ihre zutiefst innerlichen Werke sind bis heute Öffnungen in eine moderne und unvergleichliche Perspektive.

Coop 05 berichtet über ihr Leben und ihre Werke: vertont und in theatralen Bildern skizziert.

Es geht um die Zerbrechlickeit des Geistes und die Freiheit der Kunst. Um die dringende Notwendigkeit von Ausdruck, um Kunst als Notwendigkeit.

Das Hörbare wird plastisch. Camilles Skulpturen zu Stücken, zu Liedern. 

Die Bühne zu ihrem "Atelier musical".

Die Musik

Zwei Gesangsstimmen, Klavier, Cello, indisches Harmonium, Gegenstände und elektronische Klänge: Geräusche und Instrumentales, welche durch Frequenz- und Geschwindigkeitsveränderung verstimmt und vergrößert werden.

Verstimmung durch Verlangsamung vergrößert den Klang, geht extrem nahe an ihn heran: Eine „Zeit-Lupe“ dessen, was gerade real akkustisch passiert. Als würde man ins Innere des Geräusches, des Klanges gelangen. Eine Art „Entgrenzung“

Danach passiert die Begrenzung - die Formung: Gesang … Cello, eine Melodie entwickelt sich … Wie das Formen des Steins oder des Lehms.

 

Regie: Nicole Nagel
Camille: Susanne Kubelka
Rodin, Erzähler: Neven Nöthig
Rose, Mutter: Claudia Günster
Textfassung/ Idee: Susanne Kubelka
Komposition: Susanne Kubelka und Robert Schleisiek
Musikalische Realisierung: Robert Schleisiek, Nicole Nagel, Claudia Günster, Susanne Kubelka
Filme: Karsten Lindemann, Beatrix Wilmes
Filmische Bearbeitung: Karsten Lindemann
Cello: Claudia Günster
Klavier, indisches Harmonium: Susanne Kubelka

3., 4., 5., 6. Januar 2015 | klagenfurter ensemble | Messehalle 11, Klagenfurt
22. Januar bis 14. Oktober 2015 | Theater im Bauturm Köln

Presse

... tosender Applaus am Ende der Uraufführung für "Camille Claudel"... ein Abend, der das intensive, wie tragische Leben der französischen Bildhauerin Camille Claudel in packenden, poetischen Bildern erzählt...

In seinem zwischen raffinierter luftiger Abstraktion und expressivem choreographischen Theater angesiedelten Stil zeichnet das exzellente Ensemble das Bild einer starken, attraktiven und dennoch gescheiterten Künstlerin...

Wichtigstes Element des unter der Regie von Nicole Nagel zu einem bewegten Mosaik aus Sehnsucht nach Liebe und Freiheit, aus glühender Kreativität, destruktivem Schmerz und Resignation geformten Stücks ist die Musik:

angelehnt an John Cage, verschiebt sie Dimensionen und damit die Wirklichkeit... großes Theater...

Andrea Hein, Kärntner Krone
"Liebe ... Raum für den Geliebten, die Geliebte freilassen ..."
John Cage, 110 Gedanken

Solaris

Eine kosmische Groteske

Coop 05, 2006

Im trüben Licht des zähflüssigen Ozeans landet eine kleine Raumkapsel.
Der Wissenschafter Kelvin ist von der Erde auf den Planeten Solaris geschickt worden und stößt auf Chaos und Auflösung. Die zwei Besatzungsmitglieder verhalten sich merkwürdig, in den kahlen Gängen tauchen Gestalten auf, die aus einem Traum zu stammen scheinen.
Kelvin begegnet seiner verstorbenen Frau. Realität oder Wahnvorstellung?
Eine Arbeit, die mit vier Schauspielern, fünf Tänzern und Videobildern in einer globalisierten Welt nach Orientierung sucht.
Anhand der Geschichte von drei Wissenschaftlern, die auf Solaris mit den materialisierten Gestalten ihres Unbewußten, ihres Gewissens konfrontiert werden, stellen wir uns die Frage , was Menschsein letztlich ausmacht, welche Umstände der Mensch geschaffen hat, um die Substanz menschlichen Daseins zu gefährden und was heute für die Erhaltung der „Station Mensch“ im Universum sprechen kann.
Fünf verschiebbare Türen und eine Leinwand sind die zentralen Bühnenelemente, mit ihnen werden sämtliche Räume skizziert. Figuren verschwinden „schwebend“, tauchen auf...

Regie:Gerhard Roiss
Choreographie:Paula Scherf
Videos:Andre Lehnert
Bühne:Judith Kehrle
Kompositionen:Susanne Kubelka

Tänzerinnen:
Marie Laure Fiaux, Romy Schwarzer, Dorothee Kriegl, Ursula Nill, Paula Scherf

Kelvin:Guido Renner
Harri:Susanne Kubelka
Snaut:Waldemar Hooge
Sartorius:Philipp Sebastian
Berton:Andre Lehnert

Alte Feuerwache Köln

29. Januar 2009 (PREMIERE) | 30. 31. Januar 2009 | 01. Februar 2009 |
05. 06. 07. 08. 20. 21. März 2009 jeweils um 20 Uhr

 

[kwadrat:] - Klagenfurt

26. 27. 28. 29. 30. März 2009 jeweils um 20 Uhr

"Wie war dein Antlitz vor der Geburt deiner Eltern?"

jap. Koan

Aug' in Auge

Nach einer Erzählung von Tschingis Aitmatov

Coop 05, 2006

Die beklemmende Erzählung über eine kirgisische Frau, die ihren desertierten Mann während des 2. Weltkrieges gegen den Widerstand eines ganzen Dorfes versteckt, wurde mit Künstlern aus Deutschland, Irak, Österreich, der Schweiz und Spanien entwickelt und mit einfachsten Mitteln auf die Bühne gebracht. Thema der Arbeit waren Kriege und die Entfremdung menschlicher Grundsätze.

Auf einer kargen Bühne konzentrierte sich das Ensemble auf die Frage nach der Würde des Menschen. Eigens für dieses Stück komponierte Gesänge und entfremdete Volkslieder, sowie instrumentale Stimmungen bildeten die Basis für das Archaische der Geschichte. Der irakische Musiker Saad Thamir sang die Stimme des Deserteurs Ismael.

“Aug' in Auge“ wurde 2006 in der Christuskirche in Köln uraufgeführt.

Danach wurde es im ehemaligen Bunker der Gauleitung Kärnten, im Klagenfurter Bergbaumuseum gezeigt.

Im März 2007 vom Bundeskanzleramt in Wien prämiert, konnten mit dem Preisgeld weitere zwei Vorstellungen am Museum des antifaschistischen Widerstandes, am Peršmannhof in Eisenkappel, realisiert werden.

Von der südlichsten Gemeinde Österreichs aus noch 21 km in die Berge hinein, zwischen ehemaligen grünen Bunkern von Partisanen und Deserteuren des 2. Weltkrieges, machten die Sommergewitter einen Bogen um das Tal, wo die Freilichtbühne aufgebaut war, und wir konnten spielen.

Regie: Gerhard Roiß
Ausstattung: Tanja Drinhausen
Licht: Dietrich Körner
Musik: Suzanne Josek, Saad Thamir
Schauspiel: Susanne Kubelka, Gerhard Roiß, Katharina Schmölzer, Oliver Vollmann, André Lehnert, Guido Renner, Jürgen Sihler, Michael Che-Koch, Daniela Bette

Beim Zurückgeben der Handsirene am Eisenkappler Gemeindeamt erzählte der Vizebürgermeister, dass man im Ort erstaunt redet, „am Peršmannhof hätte was stattgefunden, wo es keinen Schuldigen gegeben hat, außer dem Krieg“.
MUSIK

Kompositionsstipendium 2015

„Camille Claudel atelier musical“

Vertonung einer assoziativen, inneren Biographie
der französischen Bildhauerin Camille Claudel,
gemeinsam mit Robert Schleisieck.

Das Grundprinzip der Musik des „atelier musical“ basiert auf der Kombination von

a) in Dur/Molltonart komponierter, beinahe minimalistischer Musik: Akkordfolgen in Wiederholungen; ein oder zwei Gesangsstimmen, die auftauchen; ein simples melodisches Thema,improvisatorisch variiert... und

b) Kompositionen aus verstimmten Klängen:
Unter Verwendung eines max/msp Computerprogrammes werden Klänge aufgenommen, in Tempo, Frequenz und Lautstärke bearbeitet, geloopt und in vier voneinander unabhängigen Spuren übereinandergelegt. Sowohl auf Tonart gestimmte als auch zufällige Verstimmungen sind beabsichtigt.

Die Auswahl erfolgt intuitiv und nach Gehör. Bei der Entwicklung der szenischen Situation auf der Bühne galt der Gedanke, dass alles, was im Raum ist, durch das Gehörtwerden zu Musik wird. Konkret bedeutete dies, dass sämtliche Arbeitsvorgänge wie Klopfen, Reiben, Polieren, Verstellen von Gegenständen, etc. Teil der Musik sind und somit auch die Handlungen komponiert werden. Zur Verfügung hatten wir fünf Hocker, einen großen Kochtopf, vier Steine, eine kleine Papierharmonika, zwei Tonscherben, zwei kleine Zimbeln, Wasser, zwei kurze Äste, eine Spieluhr, zwei 10cm lange Metallstäbchen, ein Cello, ein Harmonium, ein Klavier bzw. einen Flügel, Baumwolltücher und Stimmen.

Aurore

J’ouvre la fenêtre
Il fait jour, tôt le jour
L’ombre des montagnes. Grande, si grande
L’eau est sombre,
partout le brouillard
Ou sont mes attaches,
mes racines, ou sont-elles?

La table, ma chambre,
le tableau au mur.
Mes pieds ne touchent pas le plancher,
est-ce que je dors encore?
Est-ce un rêve, est-ce un rêve?
Est-ce que je dors encore?

Sturm

Innerster Sturm. Gegenwart des Todes am Höhepunkt.

Direktheit und Nacktheit. Atem.

Lay down to me
and close your eyes
Some day we`ll burn
to ashes, my love
Sink inside me
like a stone in the water
In the deepest we will rise.

Breath, breath, breath...

Let us waste ourselves
The now`s beyond recall
Let`s release ourselves
before dust comes to dust
A storm comes up
Let yourself flow
Let us be borne by
My love, let s rise

Breath, breath, breath...

Bow to our skins
you can`t avoid it
Let yourself sink
we both have no choice
We have to span
the unnamed strings
So breath, my love
and do it with me

Breath, breath, breath....

Breath, my love,
a storm comes up
Breath, my love,
we go to the end
Dust comes to dust
and ashes to ashes
we`ll go to the end
and will never find back

Breath, breath, breath.....

Stille nach dem Sturm.
Staub.

Deportation Cast

Theater im Bauturm 2013

Deportation Cast

von Björn Bicker

Sobald wir Mensch sind, uns aufrichten und einen Weg gehen, welchen auch immer, hinterlassen wir Spuren und tragen Verantwortung. Das Stück "Empreintes sur la premiere neige" (Spuren im ersten Schnee) meint das unbetretene Feld unseres Lebens bevor Entscheidungen getroffen werden. Wir müssen den Schnee betreten. Sich nicht zu verhalten ist auch eine Entscheidung. Hinterlässt auch eine Spur.
Wieviel wir über Menschen wie z.Bsp. Roma wissen, liegt letztendlich in unserer eigenen Verantwortung. Von etwas zu wissen, was wir nicht direkt verändern können, ist schwer. Von etwas zu wissen, drängt uns, uns dazu zu verhalten. Es ist nicht leicht... Dennoch müssen wir viel wissen. Etwas zu wissen und es auszusprechen ist ein erster Schritt. Die Musik erzählt von diesen Spuren im ersten Schnee.

 

 

traces on my skin traces in the ground traces of violence traces in his eyes traces of words traces of your hands traces of love traces in the snow traces

Empreintes sur la premiere neige

Intro

Schritte im ersten Schnee,
what will leave, when we leave?
Empreintes de vie sur la premiere neige,
printed in our skin and ground.

Un homme.

Maman je frie, Maman je frie,
no borders, no land,
Maman je frie.

Maman , je suis libre, Maman, je suis libre!
Came out of the circle,
Maman, je suis libre!

Nobody can not, nobody can not step into the earliest snow.
Everybody must, everybody must step into the snow!
What are the traces of our lifes?

Un homme est ne´
un homme se léve,
un homme tombe.

Hunters hunt ,
the hunted hide ,
the hunted flee and we
step into the snow.
Who are we, that we make decisions about people we don`t know?
We don`t know.

What do we read inside the face we have in front?
Hunters have their guns to kill, Mothers have their tears.

Une fille aime
une fille court,
ein Mädchen zieht sich aus.

A boy stands up
a boy runs
a boy falls,
a boy kills.

Coda

Tons voix est mons voix,
dein Mund ist mein Mund
your skin is my skin
tons rire est mons rire.
Tes yeux sons mes yeux,
your face is my face.
Godfather shelters us.
We are, we are not,
responsible,
we are all one?

traces on my skin traces in the ground traces of violence traces in his eyes traces of words traces of your hands traces of love traces in the snow

Révolte

Referents on chairs,
documents,
biographies, made unknown.

Rain, rain, rain on their faces
Snow, snow, snow on their bodies.

Voices, voices, voices,
echoes in our ears.

Walking on the lines,
coming out of slavery,
hunted by society.

No borders, no rights, free.
Free like animals,
objects of our fantasies,
hunted like animals,
objects of desire, hate and sexual phantasies.

We invade their houses with violence,
disregarding borders of humanity.
Everybody has the right to a home and something to eat.

Rom means human.
They collect their food from our waste.
What a shame to us!
I feel ashamed!

Ignorance sows what we call criminal potential.
Bearing traces of banishment and social exclusion
those people get excluded more.
Ignorance sows what we call criminal potential.

Every man is able to kill a man if pressure is high enough.

Each and everyone of us has the potential of running amok, if pressure is high enough.

Where s our responsibility?
Where s our responsibility?

The worlds most powerful Groups blow human lifes for profit,
while we get forced to buy the products, in order to cope with the system.

People soap themselves with petrol to
go up in flames in order to be heard!

Human rights are broken.
Man gets humiliated,
while the powerful seize more power, and again power and money are giving themselves the right to
exploit men, women and children.

We are watching (it), we are watching (it).
Are forced to be part of the exploitation,
we are part of the system,
we become exploiters ourselves!

How much can a man stand?
How much can a man stand?

How long, how long will we close our voices, our eyes, our hearing and our sentiments?
How long will people again commit suicide to be heard?
How long will we maintain the system, that makes profit on the expense of suffering?

How much can a man stand?
How long will we be watchnig?
Hear the voices, hear the voices!

When will we say no? No. No. No!

 

Die Musik wurde für „Deportation Cast“ eine Produktion der GBR Deportation Cast und des Bauturmtheaters in Köln 2013 geschrieben.

IMPRESSUM

Verantwortlich gemäß §55 RfStV und §5 TMG

Susanne Kubelka

 

Fotos

Galeriebilder
©Karsten Lindemann, Thomas Josek, Ivan Toscanelli

Szenenfotos
"Camille Claudel"©Karsten Lindemann
"Solaris"©Laurence Voumard
"Aug' in Auge"©Thomas Josek
"Das haarige Mädchen"©Thomas Josek
"Deportation Cast"©MEYER ORIGINALS

 

Internetseite

Gestaltung und Umsetzung
Carsten Karbach

Videos

Showreel "Susanne Kubelka 2015"©Fabian Epe
Trailer "Camille Claudel"©Fabian Epe
Trailer "Deportation Cast"©Karsten Lindemann

 

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